CBD-Lebensmittel: Welche Einschränkungen sind zu beachten?

CBD-Lebensmittel: Welche Einschränkungen sind zu beachten?

Der Verkauf von Cannabidiol (CBD)-Produkten eröffnet zwar zahlreiche berufliche Möglichkeiten, ist jedoch nicht ohne Risiko. Um Ihre Marke oder Ihr Geschäft unter Einhaltung der geltenden Gesetze aufzubauen, sollten Sie gut informiert sein. Möchten Sie CBD-Lebensmittel anbieten? Von zugelassenen Produkten bis hin zu Kennzeichnungspflichten: Hier finden Sie unseren vollständigen Leitfaden.

Welche Lebensmittel mit CBD dürfen verkauft werden?

In der Europäischen Union unterliegt das Inverkehrbringen von Lebensmitteln mehreren Verordnungen: (EG) Nr. 178/2002, (EG) Nr. 315/93 und (EU) Nr. 2015/2283.

Was kommt dabei heraus? Die zum Verkauf zugelassenen Lebensmittel mit CBD sind:

  • Hanfsamen und Hanffasern;
  • Ihre Derivate: Hanfsamenöl, Hanfsamenmehl...;
  • Blätter, die ausschließlich zur Zubereitung von Aufgüssen bestimmt sind.

Was ist mit Lebensmitteln, die CBD enthalten?

Da CBD als „Neuartiges Lebensmittel“ (Novel Food) gilt, dürfen Lebensmittel, die CBD enthalten, nur unter einer Bedingung vermarktet werden: Sie müssen von der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) bewertet und zugelassen sein. Theoretisch werden Lebensmittel, die CBD enthalten (Süßigkeiten, Getränke usw.), daher als „Neuartige Lebensmittel“ eingestuft, und bis heute wurde für diese Art von Lebensmitteln in der Europäischen Union keine Zulassung erteilt. Zur Erinnerung: Ein Lebensmittel gilt als „neuartig“, wenn es vor 1997 in der EU nicht konsumiert wurde.

In der Praxis bieten die meisten Verkäufer in Frankreich Lebensmittel mit CBD an. Die französischen Behörden wie die DGCCRF haben keine strengen Kontrollen für Lebensmittel auf CBD-Basis eingeführt, und es wurden keine Sanktionen verhängt. Da sich der CBD-Sektor noch in der Entwicklung befindet, gibt es noch viele komplexe rechtliche Bereiche.

Derzeit hängt die Legalität eines CBD-Produkts vor allem von folgenden Faktoren ab:

  • THC-Gehalt: Im Gegensatz zu CBD gilt THC als psychotrope Substanz, deren Vermarktung streng reguliert ist. In Frankreich ist der Verkauf von CBD legal, sofern das Endprodukt weniger als 0,3 % THC enthält.
  • Herkunft von Hanf und Cannabinoiden. Hanf muss aus Sorten stammen, die im offiziellen Katalog der Europäischen Union zugelassen sind.

Sichere CBD-Lebensmittel: Warum es wichtig ist, dem richtigen Großhändler zu vertrauen

Laut ANSM hat die Zahl der Vergiftungen im Zusammenhang mit dem Konsum von Produkten auf Cannabidiol-Basis (CBD) seit 2024 deutlich zugenommen. In den meisten Fällen werden diese Vergiftungen verursacht durch:

  • verbotene Substanzen, die ohne Wissen des Verbrauchers in diesen Produkten enthalten sind (synthetische Cannabinoide);
  • THC-Gehalte von über 0,3 %. Aus diesem Grund mahnen die ANSM und die Anses zur Vorsicht.

Um jegliche Gefahr zu vermeiden, ist es unerlässlich, einen vertrauenswürdigen CBD-Großhändler zu wählen. Bevorzugen Sie einen Fachmann, der mit renommierten Produzenten zusammenarbeitet und seine Produkte von einem unabhängigen Labor testen lässt. Ein zuverlässiger Großhändler ist vor allem ein transparenter Großhändler: Von der Herkunft des Hanfs bis zum genauen Cannabinoidgehalt muss alles angegeben werden.

> Lesen Sie auch: Wie wählen Sie den richtigen CBD-Großhändler für Ihr Unternehmen aus?

Kennzeichnung von Lebensmitteln mit CBD: Wie lauten die Vorschriften?

CBD-Lebensmittel umfassen alle essbaren Produkte, die mit CBD angereichert sind. Dazu gehören Gummibärchen, Schokolade, Tees und Kekse. Bevor ein Lebensmittelprodukt – ob mit oder ohne CBD – auf den Markt gebracht wird, muss es die folgenden Bedingungen erfüllen:

  • Keine falschen therapeutischen Behauptungen aufstellen: CBD ist weder ein Medikament noch eine Behandlung mit medizinischer Wirkung. Den Namen des Produkts klar angeben: „CBD-Bonbons” und nicht „therapeutische Anti-Stress-Bonbons”.
  • Das Etikett muss die vollständige Liste der Inhaltsstoffe, Allergene, Verwendungsbedingungen, Nettomenge und das Verfallsdatum enthalten.
  • Für CBD-Lebensmittel gelten zusätzliche Angaben: der genaue CBD-Gehalt, der THC-Gehalt, die Herkunft des Hanfs und Warnhinweise (z. B. Kontraindikation für Schwangere).